Warum heiraten und die Eheschließung als deutliches Zeichen für zusammenbleiben

Warum heiraten und die Eheschließung als deutliches Zeichen für zusammenbleiben

Warum heiraten und die Eheschließung als deutliches Zeichen für zusammenbleiben
• Wir empfinden die Eheschließung als deutliches Zeichen, dass wir zusammenbleiben wollen. Das Gefühl hat sich dadurch intensiviert.
• Ich bin seit zwei Jahren verheiratet, und es gibt mir das Gefühl, dass mein Partner wirklich zu mir stehen will. Ich fühle mich geborgen. Unser Zusammengehörigkeitsgefühl wurde durch die Heirat verstärkt.
• Ich bin für die Ehe. Ich sehe in ihr das schöne und feste Zusammensein zweier Menschen. Und zwar auf immer.
• Wir sehnen uns nach Vertrauen, nach Geborgenheit. Auch nach Geborgenheit in der eigenen Zeit. Wer eine Familie gründet, glaubt an die Zukunft.
• Allein nach Hause zu kommen ist furchtbar. Hat aber auch den Vorteil, dass man mit keinem mehr reden muss und einfach ins Bett gehen kann. Bin trotzdem Befürworter der Ehe, möchte drei Töchter. Momentan ist mein Leben die Verklärung egoistischer Zustände.
• Meine wilde Zeit ist vorbei, wo man einen Partner nach dem anderen konsumiert hat. Habe meinen Traumprinzen gefunden, ohne gesucht zu haben.
• Ich möchte heiraten. Ich habe nicht das Gefühl, etwas zu verpassen oder durch meine Familie eingeengt zu werden. Ich habe zwar keine Angst vor der Verantwortung, aber eine gewisse Unsicherheit ihr gegenüber, da ich nicht abschätzen kann, was auf mich zukommt. Ich wünsche mir Kinder, am liebsten zwei.

• Ich heirate im Sommer. Ich kenne meinen zukünftigen Mann seit über drei Jahren. Durch die Heirat möchten wir unsere Zusammengehörigkeit unterstreichen. Ich glaube, die Familie ist eine Quelle, aus der man sehr viel Kraft schöpfen kann.
• Mein Grund für eine Heirat wäre kein vernünftiger. Ich bin unvernünftig romantisch, wenn ich so ein Ja ausspreche. Und zwar als Superlativ von: Ich liebe dich. Und dann viele Kinder, die einen Vater bekommen, der seine Frau liebt und von ihr geliebt wird. Eine Familie, die zusammen lebt.
Diese eindeutigen Bekenntnisse zur Ehe aus einem Szenen- Blatt für junge Leute, PRINZ, mag zunächst vielleicht überraschen – und doch auch wiederum nicht. Die Sehnsucht nach Ehe und vor allem nach Familie scheint eingebaut, so das Resümee dieses Magazins. Als Stichworte, die diesen ehelichen Bekenntnissen zugrunde liegen, können genannt werden:

Warum heiraten?
Zusammengehörigkeitsgefühl, Geborgenheit, Vertrauen, Solidarität, Dauer, Festigkeit, Schutz und Halt und selbstverständlich Liebe. Wer heiratet und eine Familie gründet, glaubt an sich, an die Liebe, an eine gemeinsame Zukunft, weil es die Kraftquelle Familie gibt.

Die Bildquelle wurde im vorletzten Artikel zitiert

Szenenwechsel: Gespräch mit einem größeren Kreis junger Paare. Die Ersten stehen am Beginn ihrer Freundschaft, die Zweiten leben schon zusammen, die Dritten haben bereits konkrete Heiratspläne, die Vierten haben vor kurzer Zeit geheiratet. In die zwölf Blütenblätter einer Blume tragen die jungen Leute jeweils ihre Gründe für eine (mögliche) Ehe ein. Bei der Erläuterung ihrer Motive und der anschließenden Diskussion in der Gruppe ergeben sich einige aufschlussreiche Begründungslinien für Eheschließung und Ehe:
• verlässliche Kontinuität bei ständigen Veränderungen
• unbedingte Annahme des anderen ohne Vorbehalte, ohne Vorbedingungen, ohne Wenn und Aber
• Beständigkeit: standfest, aber nicht statisch
• Verbundenheit durch das Band der Ehe: nicht als Knoten, sondern als Schleife
• geschützter und gesicherter Raum für eine spannungsreiche Beziehungswerkstatt
• zu Hause sein bzw. ein Zuhause schaffen als Gegengewicht zur Obdachlosigkeit in vielen Lebensfeldern
• be(ur)kundete Willenserklärung. Wir wollen zusammenbleiben – für immer. Die Eheschließung als Bestätigung der Partnerbeziehung.

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